Allergien in der Hals-Nasen-OHren-Heilkunde

Allergien sind in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ursächlich für viele Erkrankungen, die sich unterschiedlich manifestieren können. Die Zahl betroffener Allergiker wächst von Jahr zu Jahr. Unser Immunsystem wird mit den sich ständig ändernden Umwelteinflüssen konfrontiert und reagiert zum Teil empfindlich auf diese Einflüsse. Neben unserer Haut gelangen Allergene vor allem über den Atem-Schlucktrakt in unseren Körper und lösen hier Reaktionen unseres Immunsystems aus. Dabei kann man zwischen einer oberen Etage mit Nase, Nasennebenhöhlen, Rachen, Kehlkopf, Luftröhre und einer tieferen Etage mit den Bronchien und dem Lungengewebe unterscheiden. Neben den inhalativen Allergenen existieren aber auch zahlreiche Allergene, die über einen Hautkontakt wirken oder auch mit der Nahrung in unseren Körper gelangen und auch über den Darm Reaktionen des Immunsystems auslösen.

In unserer Praxis beschäftigen wir uns vor allem mit inhalativen Allergenen, die eingeatmet werden. Als Allergene wirken neben Pollen aus dem Pflanzenreich auch Exkremente tierischen Ursprungs (Haut, Urin), künstliche Duftstoffe und Feinstäube und zunehmendes auch Pilze. Allergien können ursächlich für zahlreiche Erkrankungen im HNO-Bereich sein. Die unten aufgelisteten Erkrankungen sind hierbei sicherlich nicht vollständig. Wir haben es zu unserem Ziel gesetzt, mögliche Allergien zu entdecken und betroffenen Patienten neben einer Beratung auch Behandlungsmöglichkeiten anzubieten.

Allergiesymptome im HNO-Bereich Nase:
Nasenmuschelvergrößerung (Nasenatmungsbehinderung, Schnarchen, häufiger Schnupfen); Überreaktivierte Nasenschleimhaut (Häufiges Nasenlaufen, Niesreiz, Juckreiz)

Rachen:
Chronische Rachenentzündung (Chronische Halsschmerzen, Räusperzwang)

Kehlkopf:
Chronische Kehlkopfentzündung (Fremdkörpergefühl, Räusperzwang, quälender Hustenreiz)

Mundhöhle, Weichgaumen:
Juckreiz, Ödeme (Schleimhautschwellungen), vor allem im Bereich des Zäpfchens und der Zunge

Luftröhre:
Entzündung der Luftröhre (Husten mit oder ohne Auswurf)

Bronchien, Lunge:
Bronchitis (Husten, Luftnot, Asthmaleiden)

Ohren:
Häufige Entzündungen des Gehörgangs (Ohrenschmerzen, Juckreiz); Chronische Mittelohrentzündung mit Trommelfelldefekt (Ohrenschmerzen mit Ausfluss aus den Ohren)

Ästhetische Chirurgie

Ästhetische (Kosmetische) Chirurgie

Der Wunsch des Menschen nach ewiger Jugend und Schönheit ist nahezu so alt wie die Menschheit selbst. Ob im Mittelalter oder in der Antike, schon immer waren die Menschen bemüht, mit Hilfe von Tinkturen oder Geheimrezepten das Altwerden zu verhindern.

Trotz immer modernerer Technologien ist es bis heute jedoch nicht gelungen, den Alterungsprozess zu stoppen. Ernährung, Bewegung, Lebensumstände und nicht zuletzt die genetische Uhr legen den Zeitpunkt fest, ab dem sich die menschlichen Zellen nicht mehr so schnell neu bilden, beziehungsweise absterben. Das Ergebnis ist eine Zerstörung der kollagenen Fasern und eine Abnahme der Elastizität.

Der Wert der Schönheit liegt aber vor allem in der Beziehung zum eigenen Körper. Schönheit unterstützt das Selbstwertgefühl, schafft Lebensfreude, Anerkennung und wirkt damit positiv auf die Beziehung zu anderen Menschen – eine komplexe Wechselwirkung.

Ästhetisch-Plastische Chirurgie

Seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts hat sich die Ästhetisch-Plastische Chirurgie zunehmend zu einer eigenständigen Disziplin entwickelt. Blieben solche Eingriffe anfangs vornehmlich den oberen Zehntausend vorbehalten, kann heute jeder das Können eines ästhetisch-plastischen Chirurgen für sich in Anspruch nehmen. Die ästhetische (kosmetische) Chirurgie ist dabei ein interdisziplinär betreutes Teilgebiet der modernen Medizin und hat sich vor allem in den letzten Jahren auch in Deutschland etabliert. Zwar spricht man hierzulande noch nicht so unverkrampft über derartige Eingriffe wie in den USA, doch immer mehr Frauen und Männer lassen angeborene und im Laufe des Lebens hinzu gekommene ästhetische Ärgernisse vom “Schönheitschirurgen” tilgen.

Bei der persönlichen Motivation für einen ästhetisch-kosmetischen Korrektureingriff sollte man sich aber auch vor Augen führen, dass operative Gesichts- und Körperkorrekturen weder eine ruinierte Ehe retten, noch zur Karriere verhelfen können. Dennoch lassen sich Selbstbild und Selbstvertrauen deutlich positiv beeinflussen.

Risikolose Operationen gibt es nicht. Kostengünstig sind sie auch nicht. Wer in seine Optik investieren will, sollte deshalb über wissenschaftliche Fachgesellschaften erfahrene Operateure suchen und sich von ihnen intensiv beraten lassen – auch bezüglich der Kosten.

Ein guter ästhetisch-plastischer Chirurg zeichnet sich aber nicht allein durch handwerkliches Können aus. Er bringt falsche Vorstellungen und übersteigerte Erwartungen auf ein realistisches Niveau – und lehnt den Eingriff im Zweifel ab. Es geht um die Herstellung von Harmonie, nicht um dramatische Veränderungen.

Die Ausbildung zum ästhetisch-plastischen Operateur setzt eine Grundausbildung zum Chirurgen, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen oder Hals-Nasen-Ohrenarzt voraus. Darauf aufbauend kann dann bei entsprechenden Leistungen in qualifizierten Kliniken die Zusatzbezeichnung Plastische und Ästhetische Operationen durch die MKG – und HNO – Ärzte erworben werden. Sie gelten dann aufgrund ihrer Ausbildung sowie ihrer besonderen Kenntnisse der Funktionen der betroffenen Organe als Spezialisten der regionalen plastischen und ästhetischen Chirurgie.